Sommer-Wrap selber machen: frisch, cremig und richtig voll
Frische, vollgepackte Wraps mit Pesto Rosso, Aioli, Gemüse, Schafskäse, Parmesan, VEAT und gerösteten Pinienkernen.
Sommer-Wraps selber machen ist ziemlich einfach, wenn genug Gutes reinkommt. Hier treffen knackiges Gemüse, Pesto Rosso, Aioli, Schafskäse, Parmesan, VEAT und geröstete Pinienkerne aufeinander und ergeben einen Wrap, der nicht schüchtern belegt ist. Sehr gut so.
Zutaten
- 2 große Tortillas
- 1 Römersalat
- 1 Handvoll Cherry-Tomaten
- 1 kleine Dose Mais
- 1 rote Paprika
- 1/2 Salatgurke
- 40 g Pinienkerne
- 100 g VEAT
- 100 g Schafskäse
- 100 g Parmesan, gehobelt
- 2 gehäufte TL Pesto Rosso
- 2 gehäufte TL Aioli
- 1–2 TL Wasser zum Verdünnen der Aioli
- Crema di Balsamico nach Geschmack
Zubereitung
- Römersalat in einzelne Blätter lösen, gründlich waschen, trocken schleudern und in schmale Streifen schneiden.
- Cherry-Tomaten halbieren und beiseitestellen.
- Paprika entkernen und klein schneiden. Kleine Stücke verteilen sich später besser im Wrap und machen jeden Biss sinnvoller.
- Gurke schälen, längs halbieren und in halbe Scheiben schneiden.
- Schafskäse würfeln oder grob zerbröseln. Hauptsache, er landet später gut verteilt im Wrap.
- Eine Pfanne ohne Öl stark vorheizen. VEAT hineingeben und anbraten, bis es rundherum schön gebräunt ist.
- VEAT aus der Pfanne nehmen und kurz beiseitestellen.
- Pinienkerne ohne Öl bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Dabei regelmäßig schwenken und nicht weglaufen, weil Pinienkerne aus Prinzip genau dann dunkel werden, wenn man kurz woanders hinschaut.
- Tortillas auslegen und jeweils mit Pesto Rosso bestreichen.
- Etwas Aioli über das Pesto streichen. Den Rest der Aioli mit wenig Wasser glattrühren, damit sie sich später besser über den Wrap ziehen lässt.
- Salatstreifen, Cherry-Tomaten, Mais, Paprika, Gurke, Schafskäse und VEAT auf den Tortillas verteilen.
- Parmesanspäne darübergeben, verdünnte Aioli und Crema di Balsamico darüberziehen.
- Geröstete Pinienkerne als Topping darüberstreuen.
- Wraps möglichst eng einrollen, kurz die Statik würdigen und direkt servieren.
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Das geht besser.
Schneide das Gemüse eher klein. So verteilt sich alles besser und der Wrap schmeckt bei jedem Biss nach allem statt nach einer einzelnen Gurkenscheibe mit Überzeugung.
Die Pinienkerne unbedingt ohne Öl rösten und dabei dabeibleiben. Goldbraun ist super, schwarz ist leider nur teuer.
Verdünne die Aioli mit ganz wenig Wasser. Dadurch lässt sie sich besser verteilen und macht den Wrap gleichmäßiger cremig.
Belege den Wrap ordentlich voll, aber nicht komplett bis zum Rand. Auch ein Sommer-Wrap braucht noch eine kleine Chance, sich rollen zu lassen.
Für unterwegs den Wrap fest in Papier oder Folie einschlagen. Servietten trotzdem einpacken. Selbstbewusstsein ersetzt keine Sauce am Finger.
Häufige Fragen
Wichtig ist eine cremige Basis und genug saftige Füllung. In diesem Rezept sorgen Pesto Rosso, Aioli und Crema di Balsamico dafür, dass die Wraps würzig, frisch und nicht trocken schmecken.
In vegetarische Wraps passen knackiger Salat, Tomaten, Paprika, Gurke, Mais, Schafskäse, Parmesan, geröstete Kerne und eine herzhafte Komponente wie VEAT. Entscheidend ist die Mischung aus Frische, Creme, Würze und Crunch.
Ja, aber am besten die Zutaten getrennt vorbereiten. Gemüse schneiden, VEAT anbraten, Pinienkerne rösten und alles kalt stellen. Belegt und gerollt werden die Wraps am besten kurz vor dem Essen, damit die Tortilla nicht durchweicht.
Ja, du kannst statt VEAT auch andere vegetarische Streifen, gebratene Pilze, Halloumi, Falafelstücke oder knusprig gebratene Kichererbsen verwenden. Wichtig ist nur, dass etwas Herzhaftes mit Biss in den Wrap kommt.
Die Füllung nicht ganz bis zum Rand verteilen, die Seiten leicht einklappen und den Wrap dann fest von unten nach oben aufrollen. Bei sehr voller Füllung hilft Backpapier als Stütze. Das ist keine Schwäche, das ist Küchenstatik.
Schmeckt? Dann Ende.
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