Kartoffelgratin – klassisch, cremig und goldbraun

Dünne Kartoffelscheiben, cremige Sahnesoße und oben eine ordentliche goldbraune Käsekruste – mehr muss ein Kartoffelgratin eigentlich nicht können.

Dieses Kartoffelgratin funktioniert mit dünn gehobelten, vorwiegend festkochenden Kartoffeln, deren Stärke direkt in der Form bleibt und die Sahnesoße bindet. Kein Fleisch nötig, kein großes Theater – dafür cremige Kartoffelschichten, Knoblauch, Muskat und eine goldbraune Käsekruste.

Kartoffelgratin – klassisch, cremig und goldbraun – ESSEN & ENDE
Vorbereitung15 Min.
Kochzeit1 Std.
Gesamt1 Std. 15 Min.
Portionen4 Portionen

Zutaten

  • 1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 200 ml Milch
  • 300 ml Sahne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1/2 TL Muskat
  • 150 g geriebener Käse, z. B. Gouda oder Parmesan
  • 40 g Butter

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180 °C Umluft oder 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Kartoffeln schälen und mit einem Hobel oder einem scharfen Messer in etwa 2–3 mm dünne, möglichst gleichmäßige Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben danach nicht abwaschen – die Stärke brauchen wir noch.
  3. Eine Auflaufform mit ungefähr 26 × 20 cm oder eine runde Form mit etwa 24 cm Durchmesser mit etwas von der Butter einfetten.
  4. Die Kartoffelscheiben leicht überlappend in die Form schichten. In einer rechteckigen Form am besten Reihe für Reihe, in einer runden Form von außen nach innen.
  5. Milch, Sahne, Salz, Pfeffer und Muskat miteinander verrühren. Die Knoblauchzehe dazupressen und alles gleichmäßig über die Kartoffeln gießen.
  6. Die restliche Butter in kleinen Flöckchen auf dem Gratin verteilen und anschließend den geriebenen Käse gleichmäßig darübergeben.
  7. Das Kartoffelgratin auf der mittleren Schiene ungefähr 60 Minuten offen backen, bis die Kartoffeln weich sind und die Oberfläche goldbraun ist. Wird der Käse gegen Ende zu dunkel, die Form erst dann locker mit Alufolie abdecken.
  8. Das fertige Kartoffelgratin aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden etwa 5–10 Minuten stehen lassen. Dann kann sich die Sauce noch etwas setzen – und läuft nicht direkt als Sahnesuppe über den Teller.

Das Video zur Folge

Das benutzen wir

Le Creuset Auflaufform für Gratin & Co. – 26 cm

Rechteckige Auflaufform aus glasiertem Steinzeug mit 2,4 Litern Volumen – super für Kartoffelgratin, Aufläufe und alles, was direkt aus dem Ofen auf den Tisch kommt. Die hohen Seiten und die griffigen Henkel machen das Ganze angenehm unkompliziert. Temperaturbeständig von -23 bis +260 °C und spülmaschinengeeignet – kein großes Gedöns, funktioniert einfach.

Bei Amazon ansehen → *

**Werbung / Affiliate-Links** Die mit * gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn ihr darüber einkauft, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Für euch ändert sich der Preis nicht. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Das geht besser.

Die Kartoffelscheiben nach dem Schneiden nicht abwaschen. Die Stärke an der Oberfläche hilft dabei, die Milch-Sahne-Mischung während des Backens zu binden.

Vorwiegend festkochende Kartoffeln sind hier ein guter Mittelweg: Sie werden weich und cremig, behalten aber noch genug Struktur, damit aus dem Gratin kein Kartoffelbrei wird.

Die Kartoffeln möglichst gleichmäßig auf 2–3 mm hobeln. Unterschiedlich dicke Scheiben werden auch unterschiedlich schnell gar – und genau das braucht bei einem Gratin wirklich niemand.

Das Gratin zunächst offen backen. Wenn der Käse zu dunkel wird, erst gegen Ende locker abdecken. Nach dem Backen noch 5–10 Minuten stehen lassen, damit sich die Sauce besser an die Kartoffeln legt.

Häufige Fragen

Schmeckt? Dann Ende.

Zur Folge auf YouTube