Schwäbische Käsespätzle
Cremige Käsespätzle mit würzigem Bergkäse, Emmentaler und ordentlich gerösteten Zwiebeln.
Diese schwäbischen Käsespätzle funktionieren, weil würziger Bergkäse, milder Emmentaler und Sahne zu einer cremigen Käsesoße verschmelzen. Geröstete Zwiebeln bringen genug Herzhaftigkeit mit, sodass hier wirklich niemand Fleisch vermisst.
Zutaten
- 500 g frische Spätzle aus dem Kühlregal
- 200 ml Sahne
- 100 g Emmentaler, gerieben
- 100 g Bergkäse, gerieben
- 2 Zwiebeln
- ½ Bund Schnittlauch
- ca. 20 g Butter
- Salz, nach Geschmack
- Pfeffer, nach Geschmack
Zubereitung
- Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden. Einige Schnittlauchröllchen für die Dekoration beiseitelegen.
- Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze glasig bis leicht goldbraun anbraten. Eine Flocke Butter klingt übrigens direkt deutlich professioneller als einfach nur Butter.
- Die frischen Spätzle zu den Zwiebeln geben und unter regelmäßigem Wenden einige Minuten mitbraten, bis sie heiß sind und stellenweise leicht Farbe bekommen.
- Währenddessen die Sahne in einem kleinen Topf langsam erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sahne kurz aufkochen lassen und anschließend die Hitze reduzieren.
- Emmentaler und Bergkäse nach und nach in die heiße Sahne einrühren, bis der Käse vollständig geschmolzen ist und eine glatte, cremige Soße entsteht.
- Die Käse-Sahnesoße zusammen mit den Schnittlauchröllchen über die Spätzle geben und alles gründlich vermengen.
- Die Käsespätzle bei niedriger Hitze noch kurz durchziehen lassen, bis alles heiß, cremig und maximal käsig ist. Mit dem restlichen Schnittlauch bestreuen und direkt servieren.
Das Video zur Folge
Das benutzen wir
ZWIEGER Schmorpfanne 28 cm mit Deckel und hohem Rand
Diese tiefe Schmorpfanne mit Deckel benutzen wir regelmäßig für Gemüse, Saucen, Pfannengerichte und zum Anrösten. Durch den hohen Rand ist sie für viele unserer Rezepte besonders praktisch – und deshalb steht sie bei uns gefühlt in jeder zweiten Folge auf dem Herd.
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Das geht besser.
Den Käse nicht in sprudelnd kochende Sahne geben. Bei niedrigerer Hitze schmilzt er gleichmäßiger und die Soße bleibt cremig statt beleidigt und klumpig.
Die Zwiebeln dürfen leicht goldbraun werden. Genau diese Röstaromen sorgen dafür, dass die Käsespätzle nicht nur nach Käse, sondern auch nach richtigem Essen schmecken.
Bergkäse bringt Würze, Emmentaler sorgt für Schmelz und schöne Käsefäden. Nur eine Sorte funktioniert auch, die Mischung macht die Sache aber deutlich runder.
Käsespätzle am besten sofort servieren. Beim langen Stehen wird die Soße fester – Käse wartet eben nicht gern.
Häufige Fragen
Eine Mischung aus würzigem Bergkäse und mildem Emmentaler eignet sich besonders gut. Der Bergkäse bringt Geschmack, während der Emmentaler für cremigen Schmelz und lange Käsefäden sorgt.
Ja, frische Spätzle aus dem Kühlregal eignen sich sehr gut und machen das Gericht deutlich schneller. Sie können direkt in der Pfanne mit den Zwiebeln angebraten werden.
Meist ist die Temperatur zu hoch. Den Käse am besten portionsweise bei niedriger Hitze in die heiße, aber nicht stark kochende Sahne einrühren.
Zwiebeln und Schnittlauch lassen sich gut vorbereiten. Die fertigen Käsespätzle sollten jedoch möglichst frisch gegessen werden, weil die Käsesoße beim Abkühlen schnell fester wird.
Am besten langsam in einer Pfanne bei niedriger Hitze erwärmen. Ein kleiner Schuss Sahne oder Milch macht die Soße wieder cremiger.
Schmeckt? Dann Ende.
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