Beste cremige Kürbissuppe
Kürbissuppe – cremig, kräftig, knallorange und komplett herbsttauglich.
Röstaromen aus dem Ofen, Currypaste, Ingwer und Orange geben dieser cremigen Kürbissuppe Tiefe, Würze und Frische. Dadurch steht sie auch ohne Fleisch geschmacklich komplett auf eigenen Beinen.
Zutaten
- 1 Hokkaido- oder Butternut-Kürbis, ca. 1 kg
- 1 große Süßkartoffel
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe, optional
- 1 kleines Stück Ingwer, ca. 20 g
- 1 TL Currypaste
- 4 EL Olivenöl, plus etwas für Kürbis und Süßkartoffel
- 1 TL brauner Zucker
- 500 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Kokosmilch
- 150 ml Orangensaft
- Salz, nach Geschmack
- Pfeffer, nach Geschmack
- Muskat, nach Geschmack
- Kürbiskerne, nach Belieben, zum Garnieren
- Petersilie, gehackt, optional zum Garnieren
Zubereitung
- Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.
- Den Kürbis halbieren und die Kerne entfernen. Einen Butternut-Kürbis zusätzlich schälen. Beim Hokkaido kann die gründlich gewaschene Schale dranbleiben. Den Kürbis anschließend in grobe Würfel schneiden.
- Die Süßkartoffel schälen und ebenfalls in Würfel schneiden.
- Kürbis und Süßkartoffel mit etwas Olivenöl vermengen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
- Das Gemüse auf der mittleren Schiene etwa 30 bis 40 Minuten rösten, bis Kürbis und Süßkartoffel weich sind und erste Röstaromen bekommen.
- Während das Gemüse im Ofen ist, die restlichen Zutaten vorbereiten. So steht später niemand 40 Minuten vor dem Backofen und guckt Kürbis beim Weichwerden zu.
- 4 EL Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Currypaste darin anschwitzen, bis alles kräftig duftet.
- Die gerösteten Kürbis- und Süßkartoffelwürfel in den Topf geben. Den braunen Zucker darüberstreuen und alles kurz weiterbraten, damit der Zucker leicht karamellisiert.
- Mit der Gemüsebrühe ablöschen, den Deckel auflegen und die Suppe etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen.
- Die Suppe mit einem Pürierstab gründlich pürieren, bis sie schön glatt und cremig ist.
- Kokosmilch und Orangensaft einrühren. Für die Garnitur bei Bedarf einen kleinen Schluck Kokosmilch zurückbehalten. Die Suppe anschließend noch einmal erhitzen und kurz aufkochen lassen.
- Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
- Die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne kurz anrösten, bis sie leicht Farbe bekommen und duften.
- Die Kürbissuppe in Schalen oder tiefe Teller geben und mit gerösteten Kürbiskernen, ein paar Schlieren Kokosmilch und nach Wunsch etwas gehackter Petersilie servieren.
Das Video zur Folge
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Das geht besser.
Hokkaido muss nicht geschält werden. Gründlich waschen, Kerne raus, würfeln und ab damit in den Ofen. Beim Butternut die Schale vorher entfernen.
Lass Kürbis und Süßkartoffel im Ofen ruhig ein wenig Farbe bekommen. Genau diese Röstaromen sorgen dafür, dass die Suppe später deutlich kräftiger schmeckt als bei ausschließlich gekochtem Kürbis.
Currypaste kann je nach Sorte ziemlich unterschiedlich scharf sein. Mit 1 TL starten und nach dem Pürieren lieber noch einmal nachlegen, bevor aus Herbstsuppe versehentlich Mutprobe wird.
Die Orange bringt Fruchtigkeit und Säure und nimmt der Kombination aus Kürbis, Süßkartoffel und Kokosmilch etwas von ihrer Schwere.
Ist die Suppe nach dem Pürieren dicker als gewünscht, einfach schluckweise etwas Gemüsebrühe einrühren, bis die Konsistenz passt.
Die Kürbiskerne erst kurz vor dem Servieren rösten und auf die Suppe geben. So bleiben sie knackig und bringen einen schönen Kontrast zur cremigen Suppe.
Häufige Fragen
Nein. Die Schale eines Hokkaido-Kürbisses kann mitgegessen werden und wird beim Rösten und anschließenden Kochen weich genug zum Pürieren. Den Kürbis vorher gründlich waschen. Einen Butternut-Kürbis solltest du für dieses Rezept dagegen schälen.
Durch das Rösten bekommen Kürbis und Süßkartoffel zusätzliche Röstaromen. Gleichzeitig sind beide anschließend bereits weich, wodurch die Kochzeit im Topf deutlich kürzer ausfällt.
Für diese Kürbissuppe werden Kürbis und Süßkartoffel zunächst weich geröstet, anschließend fein püriert und mit Kokosmilch ergänzt. Dadurch wird die Suppe sämig und cremig, ohne dass Sahne nötig ist.
Der Orangensaft bringt Fruchtigkeit und etwas Säure in die Suppe. Das gleicht die Süße von Kürbis und Süßkartoffel aus und macht den Geschmack zusammen mit Ingwer und Currypaste deutlich lebendiger.
Ja, beide Kürbissorten funktionieren für dieses Rezept. Beim Hokkaido kann die Schale dranbleiben, während der Butternut vorher geschält wird.
Mit 1 TL Currypaste und etwa 20 g Ingwer bekommt die Suppe eine leichte Würze und Schärfe. Da Currypasten unterschiedlich kräftig sein können, lohnt sich Abschmecken vor dem Servieren.
Schmeckt? Dann Ende.
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